VfZ wird 60 / Tholuck-Medaille 2017 an Heinrich-Weltzien

von Dr. Grit Hantzsche

Ende 2017 feierte der Verein für Zahnhygiene e.V. (VfZ), ein Zusammenschluss von Unternehmen aus dem Umfeld der Zahngesundheit, sein 60-jähriges Jubiläum.

Die erfolgreiche Arbeit des VfZ vor allem im Bereich der Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen soll künftig ergänzt werden durch Kampagnen zur Mundgesundheit bei Senioren. „Viel haben wir schon erreicht, und doch bleibt es eine stetige Aufgabe, das ‚alte‘ Thema Vorbeugung in Bezug auf Zahngesundheit immer wieder neu ins Bewusstsein zu rücken.“, so Tim Sperber, der Vorsitzende des VfZ.

Mit seinem Beitrag zur Entwicklung von Aufklärungskampagnen und kindgerechten Materialien vom Zahnpflegebeutel bis zum Kariestunnel konnte er einen wesentlichen Beitrag für die Verbesserung der Zahngesundheit leisten, dank derer heute über 80 Prozent der 12-Jährigen kariesfrei sind – vor 60 Jahren dagegen war Deutschland auf dem beste Wege, „Kariesweltmeister“ zu werden. Die standardsetzenden Lern- und Unterrichtsmaterialien des Vereins zum Thema Zahngesundheit für Kindergarten und Schule sind nach wie vor gefragt und werden stetig aktualisiert und auf neue Medien übertragen.

„Unser Verein ist auch am 60. Geburtstag voller Elan, wir sind gespannt, was die Zukunft für uns bringt – über die Jugendzahnpflege hinaus!“, so Marianne v. Schmettow, Stellvertretende Vorsitzende des VfZ. Denn der VfZ hat sich aktuell die Aufgabe gestellt, dem Älterwerden unserer Bevölkerung verstärkt unter zahnhygienischem Aspekt Rechnung zu tragen: Senioren rücken ins Blickfeld, seien sie rüstig oder pflegebedürftig. Auch hier ist Prophylaxe ist das A und O der Zahngesundheit – im Mund, aber mit Auswirkungen auf den ganzen Körper: „Gesund beginnt im Mund“.

 

  • Prof. Roswitha Heinrich-Weltzien erhielt Tholuck-Medaillle 2017

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Die Tholuck-Medaille wird jährlich vom Verein für Zahnhygiene an Personen aus Medizin, Wissenschaft und anderen Bereichen verliehen, die sich in besonderer Weise für die Zahngesundheit eingesetzt haben. 2017 ging er an Frau Prof. Roswitha Heinrich-Weltzien für ihre außerordentlich großen Verdienste in der zahnmedizinischen Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen. Neben der präventiv orientierten kinderzahnärztlichen Versorgung engagierte sie sich bei der Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, insbesondere bei geistigen sowie Mehrfachbehinderungen. Nicht nur in Deutschland sondern auch international war die Preisträgerin mehrfach mit Präventionsprogrammen aktiv unterwegs.

Quelle: VfZ

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