Neue Kompaktempfehlung: Wie lange sollte nach Radio- und Radio-Chemotherapie im Kopf-Hals-Bereich mit einer prothetischen Versorgung abgewartet werden?

Kompaktempfehlung

Fazit: Somit müssen das Risiko einer lokalen Infektion und Nekrose des Knochens, der Schutz vor einer sogenannten Strahlenkaries, der kaufunktionelle und psychosoziale Nutzen einer Rehabilitation, die Notwendigkeit eines Obturators bei offenen Defekten für die Kau-, Schluck- und Sprechfunktion, die Belastbarkeit der Schleimhäute, der orale Befund, weitere Risikofaktoren und die Bedürfnisse des Patienten in die Entscheidung über den Therapiebeginn einbezogen werden.

Allgemein ist auch die Prognose über die Lebenserwartung zu berücksichtigen. Bei deutlich reduzierter Lebenserwartung kann ggf. eine kurzfristige Rehabilitation für die Endphase des Lebens ohne Rücksicht auf die Prognose der prothetischen Versorgung geboten sein.

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