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Die "Empfehlungen zur standardisierten Gesundheitsberichterstattung für die Zahnärztlichen Dienste im Öffentlichen Gesundheitsdienst" wurden aktualisiert und mit einem umfassenden Anhang erweitert. Sie konnten jetzt in Zusammenarbeit mit der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf als 2. Auflage veröffentlicht werden.

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Die Frühkindliche Karies gilt als die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Allerdings liegen keine validen Daten vor, welche die exakte Krankheitsprävalenz wiedergeben könnten. Nicht zuletzt das Fehlen eines allgemeingültigen Index zur Erfassung des Krankheitsbildes ist u.a. für die sehr eingeschränkte Datenlage verantwortlich. Der BZÖG empfiehlt, eine ECC/S-ECC-Klassifikation nach der Vorgabe der AAPD zu verwenden und erläutert die Vorgehensweise.

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Trotz aller bisheriger Bemühungen muss die Mundpflege und Mundgesundheit in vielen Pflege- und Senioreneinrichtungen noch allzu oft als unzureichend bezeichnet werden, obwohl die dritte deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS III) zeigt, dass durchschnittlich 75 Prozent der 64- bis 75-Jährigen noch über die Hälfte ihrer natürlichen Zähne verfügen.

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Eine zahnärztliche Betreuung der Bevölkerung durch einen Zahnärztlichen Öffentlichen Gesundheitsdienst (ZÄD) ist unverzichtbar. Trotz „caries decline“ (= Rückgang des Kariesbefalls) weist in Abhängigkeit vom sozialen Status etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen immer noch schwere Schäden im Gebiss mit Folgen für ihre gesamte gesundheitliche Entwicklung auf.

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Nach dem „Konzept zur Durchführung der zahnmedizinischen Basis- und Intensivprophylaxe im Rahmen der Gruppenprophylaxe“ (1995), legten die Spitzenverbände der Krankenkassen im November 2000 das „Weiterentwicklungskonzept Gruppenprophylaxe“ vor.

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Die Mundgesundheit der Kinder und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Das Zusammenwirken von Gruppen- und Individualprophylaxe und ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung haben hierzu mit beigetragen. Mit dem Kariesrückgang ist gleichzeitig eine Polarisierung des Kariesgeschehens bei einem kleinen Teil der Kinder und Jugendlichen zu beobachten.

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Der Vorstand des Bundesverbandes der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.(BZÖG)hat anlässlich der Arbeitstagung am 6. Februar 1999 ein Positionspapier zur bevorstehenden Strukturreform aus der Sicht des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) erarbeitet.

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Trotz jahrzehntelanger hoher Pro-Kopf-Ausgaben in der Zahnmedizin besteht keineswegs ein befriedigender Zahngesundheitszustand in Deutschland. Immer noch erreichen zu wenige Jugendliche das Erwachsenenalter mit einem naturgesunden Gebiss.